Geschichtenecke


Hoppel & Mümmel in Gefahr! (Geschichte beendet)
Hoppelbande schreibt: Es war einmal ein schöner heißer Sommertag. Zwei glückliche Kaninchen namens Hoppel und Mümmel durften jeden Tag in ihrem tollen Freigehege hoppeln und saftiges Gras mümmeln.
Nebenan wohnte eine böse Katze namens Buddy, die auf ihren Streifzügen duch die Gärten jeden Tag am Freigehege vorbeischaute. Dabei dachte sie stets: "Was wären das für zwei leckere Braten...". Hoppel sagte zu Mümmel: "Guck mal, da kommt der komische große Hase mit dem langen Schwanz und den spitzen Ohren schon wieder! Lass` uns schnell verschwinden!" und sie quetschten sich beide in ihr sicheres Häuschen. Ein weiteres mal ging glücklicherweise alles gut, und Buddy lief frustriert weiter: " Na wartet, morgen krieg ich euch ...". Doch die Katze sollte nie Erfolg bei der Jagd nach ihren Hasenbraten haben. Bis eines Tages alles anders kam.
Anja schreibt: Es sollte ein wunderschöner Tag werden. Hoppel und Mümmel waren ganz früh draußen und sahen sich den wunderschönen Sonnenaufgang an. Das Graß duftete und die beiden Häschen hüpften mit großen Sprüngen und tollten fröhlich herum.
Anja schreibt: Hoppel und Mümmel waren gerade am Grasfuttern und ließen sich nicht dadurch stören, dass Buddy wieder mal am Gehgegegitter vorbeistreifte und hineinstarrte. Plötzlich gab es einen fürchterlichen Knall ganz in der Nähe des Geheges. Was das wohl war? Buddy, die Katze war neugierig und lief in die Richtung, wo das laute Geräusch herkam. Man sollte wissen, dass gleich neben den Häusern ein Wald ist, wo gelegentlich Jäger unterwegs waren... Also lief Buddy geradewegs auf den Wald zu. "Puh, endlich ist der doofe Hase weg", sagte Mümmel zu Hoppel. Plötzlich kam Hoppel eine tolle Idee: "Komm, wir sehen mal nach was der komische große Hase mit dem langen Schwanz und den spitzen Ohren da im Wald macht!". Und sie machten sich gleich daran, gemeinsam eine tiefe Mulde zu scharren, die ihnen als unterirdischer Fluchttunnel zur Freiheit verhalf.
Sonja schreibt: Endlich war es soweit! Sie hoppelten mit großen Sprüngen dem nahen Wald entgegen und nichts schien sie daran zu hindern.
Lena schreibt: Hoppel und Mümmel hoppelten in den Wald und suchten Buddy, doch von der Katze fehlte jede Spur. Plötzlich gab es noch einen Knall. Doch diesmal war er ganz in der Nähe der beiden Kaninchen.
Andrea schreibt: Die beiden schreckten auf. "Was war denn das?" Panikartig liefen die beiden orientierungslos immer tiefer in den Wald hinein. Sie sprangen in hohen Sprüngen so schnell ihre kleinen Pfötchen sie trugen. Als sie schließlich erschöpft eine Pause einlegten und ein paar Grashalme futterten, hörten sie ein merkwürdiges Geräusch, das noch etwas weiter entfernt zu sein schien. Es hörte sich an wie die Schritte eines Menschen!
Stefanie schreibt: Bei näherem hinhören erkannten Hoppel und Mümmel dass es die Schritte von mehreren Menschen sind. Die Schritte wurden immer lauter und schienen von allen Seiten zu kommen. Die Häschen wussten keinen Ausweg mehr und verkrochen sich unter einem alten Baumstumpf. Vor lauter Angst schlossen sie die Augen, als aber die Schritte grässlich laut wurden öffneten sie Ihre Knopfäuglein.
In einem großen Kreis um sie standen lauter Menschen in komischen Uniformen und jeder hatte so etwas wie einen langen Stock mit einem Riemen auf dem Rücken geschnallt . . .
Linda schreibt: Sie dachten nur noch: "Oh Gott, das ist unser Tod!"
Sonja schreibt: Geschützt duch den alten Baumstumpf hörten sie noch, wie die Menschen laut auflachten. Doch was geschah jetzt? Sie nahmen ihre Stöcke in die Hand und richteten sie genau auf die beiden wehrlosen Häschen. Aber bevor ein Unglück geschehen konnte, wurden die Jäger kurz durch ein vorbeilaufendes Reh abgelenkt und Hoppel und Mümmel nutzten diese Gelegenheit, um ganz schnell unter dem Baumstamm hervorzukriechen und durch die Beine der Menschen zu flüchten. So weit ihre kleinen Beinchen sie trugen, liefen sie immer tiefer in den Wald. Hoppel drehte sich schließlich um, als er erschöpft war. Aber was war das? Mümmel war weg!!!
Lena schreibt: Hoppel lief aufgeregt zurück zum Baumstamm und hatte noch nicht einmal Angst, dass die Menschen noch da sein könnten, so sehr sorgte er sich um Mümmel. Als er angekommen war, blickte er sich um, doch weder die Menschen noch Mümmel waren zu sehen. Plötzlich raschelte es hinter Hoppel. Er drehte sich um und erschrak. Denn dort war Buddy!!!
linda schreibt: Er erschrakk total!
Sonja schreibt: Als erstes kam Hoppel ein fürchterlicher Gedanke: "Was, wenn der komische große Hase mit dem langen Schwanz und den spitzen Ohren meinen Mümmel verletzt hat?" Die Katze aber schien zu sehr beschäftigt damit, einer Maus nachzujagen, als dass sie Mümmel angegriffen haben könnte. Langsam versuchte Hoppel, an ihr vorbeizuschleichen, doch leider gelang es ihm nicht, denn Buddy bemerkte es. Als Buddy sich nach ihm umdrehte, sah er Hoppel mit einem furchteinflößendem Blick in die Augen. In dem Moment wollte Hoppel einfach nur zu Hause in seinem gemütlichen Freigehege sitzen und mit Mümmel Gras mampfen.
Lena schreibt: "Na, was haben wir denn da?", meinte Buddy und fuhr seine Krallen aus, "mein Mittagessen?"
Sonja schreibt: Auf einmal schlich hinter Buddy ein Kaninchen heran. Es war ziemlich groß und hatte lange Löffel und ein braunes Fell. Das war eindeutig nicht Mümmel! Als das Kaninchen ganz nah bei Buddy war, biss es ihn so heftig in den Schwanz, dass die Katze laut Miaute und schnell das Weite suchte.
Lena schreibt: "Vielen Dank, du hast mir das Leben gerettet", sagte Hoppel, "aber wer bist du?"
Sonja schreibt: Das Kaninchen antwortete: "Puh, das war knapp - ich bin übrigens Klopfer, ich lebe schon über 5 Jahre hier im Wald in meiner Kaninchengruppe und kenne alles in und auswendig. Schon öfters haben sich kleine, ahnungslose Kaninchen hierher verirrt und ich habe ihnen geholfen, hier ein schönes, neues Leben in Freiheit anzufangen und habe sie in meine Gruppe aufgenommen." Hoppel sagte: "Ich bin so traurig; ich bin von zu Hause mit meinem Partner Mümmel ausgerissen und bei der Flucht habe ich ihn verloren. Ich weiß nicht mehr, wo er ist..." und Hoppel fing an zu weinen.
Lena schreibt: Klopfer wurde aufmerksam:"Ist Mümmel weiß mit braunen Flecken und blauen Augen?" "Ja!", rief Hoppel, "hast du Mümmel etwa gesehen?"
Sonja schreibt: Darauf antwortete Klopfer: "Na, dann hab ich wohl echt deinen Partner gesehen! Er ist mir begegnet als ich gerade nach gutem Futter Ausschau hielt. Er machte auf mich einen ziemlich verzweifelten und verwirrten Eindruck und er humpelte ein wenig. Mümmel sprach mich an und fragte, ob ich ein schwarzes Kaninchen mit einem weißen Näschen namens Hoppel irgendwo gesehen hätte. Leider konnte ich dem Kleinen nicht weiterhelfen, so humpelte das verletzte Kaninchen weiter." Hoppel wurde ganz aufgeregt und seine Kulleräuglein funkelten hoffnungsvoll: "Dann ist er also noch am Leben! Ich bin so unglaublich froh. Ich hätte es mir nie verziehen, wäre ihm etwas schreckliches zugestoßen. Aber was jetzt?"
Lena schreibt: "Ich könnte dich dahin führen, wo ich ihm begegnet bin", schlug Klopfer vor. "Gute Idee", meinte Hoppel und die beiden liefen los. Auf dem Weg dahin hörte Hoppel einen Hilferuf. Er blieb stehen und horchte. "Hilfe, Hilfe!" Hoppel erschrak. Das klang ja wie Mümmel!
Sonja schreibt: Sofort alarmierte Hoppel Klopfer und er rief ganz aufgeregt: "Ich glaube ich habe Mümmel gehört!" Klopfer kam sofort herbeigehoppelt und spitzte seine langen Löffel. "Ich höre nichts", antwortete er. "Aber da war was, ganz sicher!", rief Hoppel jetzt noch aufgeregter. "Na gut, dann lass uns mal nachsehen. Die Erde hier ist ja ziemlich weich, da ist es schon öfter einem ahnungslosen Kaninchen passiert, dass es in ein Erdloch gefallen ist...", und die beiden begannen eifrig zu schnuppern und zu suchen. Stunde um Stunde verging ohne ein weiteres Lebenszeichen von Mümmel und noch immer war er verschwunden.
Lena schreibt: "Mümmel,Mümmel" riefen sie, doch niemand antwortete. Aber sie gaben nicht auf und suchten den ganzen Wald ab - kein Mümmel!! "Es bringt nichts", meinte Klopfer " außerdem wird es schon dunkel. Du solltest nach Hause hoppeln und dann suchen wir morgen weiter." "Nein!" Hoppel blieb eisern "morgen könnte Mümmel schon tot sein!Wir suchen weiter."
"Nagut, aber nicht mehr lange", sagte Klopfer und sie liefen weiter. Am Ende des Waldes stand ein Haus. "Wer wohnt da?" fragte Hoppel. Klopfer antwortete:"Eine Menschenfamilie mit einem Kind" "Vielleicht ist Mümmel dort!" meinte Hoppel und näherte sich vorsichtig dem Haus.
Sonja schreibt: Doch Klopfer rief Hoppel zurück: " Du gehst auf keinen Fall alleine dorthin! Es wird erzählt, dass die Menschen ab und zu kleine Kaninchen fangen und sie dann in sehr enge Käfige sperren um sie als Kuscheltier zu benutzen. Ich komme mit.
Lena schreibt: Die beiden hoppelten langsam zum Haus. Plötzlich hörten sie eine Menschenstimmen und versteckten sich schnell hinter einem Busch. Starr vor Angst hockten sie dort und warteten. Kurz darauf hörten sie wieder die Stimme: "Nein, Möhrchen, du darfst nicht zappeln, sonst lass ich dich aus Versehen los und dann läufst du weg!" Vorsichtig guckte Hoppel zwischen den Blättern hindurch. Er sah auf dem Rasen ein kleines Mädchen un auf dem Arm hatte es..."MÜMMEL!!" rief Hoppel und lief los.
Sonja schreibt: Klopfer war zuerst ganz versteinert vor Schreck. Doch als sich der erste Schock gelegt hatte, lief er Hoppel sofort nach, um ihn davon abzuhalten, geradewegs in die Hände dieses Menschenungeheuers zu laufen. Doch Hoppel rannte zu schnell und kam seinem Ziel und damit der sicheren Gefangenschaft immer näher. Klopfer musste erschöpft stehen bleiben und schrie verzweifelt: "Hoppel, wenn du dorthin gehst, dann ist nicht mehr nur Mümmel gefangen, sondern auch noch du! So kannst du deinen Partner nicht retten!!!" Hoppel blieb plötzlich auf halbem Weg stehen und sah immer wieder zu Mümmel und dann zu Hoppel. Nun wurde ihm schlagartig klar, dass er Mümmel so nicht befreien konnte, wenn er sich selbst in Gefahr bringen würde. Klopfer lief herbei und die beiden guckten hilflos zu dem zappelnden kleinen Kaninchen in den Händen dieses Menschen.
Lena schreibt: "Und was machen wir jetzt?"fragte Hoppel verzweifelt. "Warten."antwortete Klopfer "Irgendwann wird dieser Mensch wohl weggehen und Mümmel irgendwo einsperren. Wir müssen schauen, wo und wenn kein Mensch in der Nähe ist, müssen wir versuchen, Mümmel zu befreien."
Sonja schreibt: Und als hätte das Mädchen Klopfer verstanden, lief es mit Mümmel auf dem Arm in eine kleine Hütte im Garten und kam wenig später ohne Mümmel wieder zurück. "Mami, ich hab Möhrchen jetzt zu Minni gesetzt", rief das Kind seiner Mutter zu. Hoppel wurde bei diesen Worten ganz mulmig zumute: Wer ist Minni? Hoffentlich kein gefährliches Tier! Klopfer forderte Hoppel auf, nachdem das Mädchen ins Haus gegangen war: "Schnell, wir müssen jetzt versuchen, in die kleine Hütte zu gehen, hoffentlich ist sie nicht verschlossen!" "Aber ich habe Angst..." rief Hoppel und zitterte am ganzen Körper. "Was wenn da gefährliche Tiere drin sind?" Klopfer sagte: "Jetzt oder nie, überleg dir ob du deinem Mümmel helfen möchtest." Es brauchte einige Überwindung für Hoppel, aber seinem Partner zuliebe liefen die beiden Kaninchen ganz vorsichtig zur Hütte und standen kurz davor.
Lena schreibt: Sie untersuchten die Hütte von allen Seiten und fanden schließlich ein morsches Brett in der Holzwand. "Vielleicht könnten wir uns durchnagen" schlug Klopfer vor und begann, das Holz anzuknabbern. Doch er spuckte es sofort wieder aus und rief: "Pfui, das schmeckt ja widerlich! Von diesem Holz fress ich keinen weiteren Bissen!" Hoppel kostete und war der gleichen Meinung: "Das geht nicht! Wir müssen etwas anderes machen. Vielleicht können wir das Holz einrennen." Er nahm Anlauf und warf sich gegen das morsche Holz. Es zitterte, blieb aber heil. Auch Klopfer versuchte es und so liefen die beiden abwechselnd gegen die Wand der Hütte. Schließlich meinte Klopfer: "Da tut sich was, aber es wird noch lange dauern, bis wir es geschafft haben und ich kann nicht mehr. Wir brauchen Hilfe. Ich werde meine Gruppe holen. Aber bleib du lieber hier, sonst verlieren wir uns noch im Wald." Obwohl sich Hoppel alleine fürchtete, sah er ein, dass das die beste Lösung war und blieb zurück, während Klopfer wieder in den Wald lief.
Nina schreibt: Es wurde dunkler und dunkler, die Nacht brach herein. Auch wurde es unangenehm kalt und Hoppel begann am ganzen Leib zu zittern. Zu allem Unglück begann es auch noch zu regnen. Eine Minute schien ihm wie eine Stunde zu dauern und Klopfer kam immer noch nicht zurück. Wo blieb er nur so lange? Was mache ich nur, was mache ich nur?
Sonja schreibt: Als Klopfer auch noch in der tiefsten Nacht nicht zurückkam, beschloss Hoppel sich erst einmal in dem Gebüsch an der Hüttenwand zu verkriechen. Es wurde Mitternacht und die Zeit verstrich bis es schon wieder begann, heller und heller zu werden.Endlich kam Klopfer mit seiner Kaninchengruppe am Haus an. Er hatte ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, da er Klopfer so lange alleine lassen musste. Er hatte seine Kaninchengruppe nicht gleich gefunden und musste die ganze Nacht hindurch suchen um alle Häschen zu finden. Dann waren alle zum Haus aufgebrochen. Klopfer bekam einen riesen Schreck als er Hoppel nicht mehr finden konnte!
Lena schreibt: "Hoppel!" rief Klopfer, doch Hoppel war eingeschlafen und hörte ihn nicht. "Wir müssen ihn suchen!" sagte Klopfer. Glücklicherweise fanden sie ihn bald. Hoppel war sofort wieder munter und meinte:"Gut dann können wir ja anfangen. Nacheinander rennen wir alle gegen die Wand!" Nach einer Weile gab das morsche Holz nach und sie schlüpften in die Hütte. Drinnen war es dunkel, doch Hoppel erkannte seinen Partner sofort und rief überglücklich: "Mümmel! Mümmel! Endlich haben wir dich gefunden!" " "WIR"???"meinte Mümmel irritiert; doch dann erblickte er die anderen Kaninchen "Wer sind die denn alle?" fragte er. "Das sind Klopfer und seine Gruppe. Sie haben mir geholfen" erklärte Hoppel. Aber plötzlich fiel ihm "Minni" wieder ein und er fragte ängstlich: "Bist du allein im Käfig?" "Nein. Bei mir ist noch Mäxchen." antwortete Mümmel und fügte leise hinzu: "Er ist ziemlich schüchtern........Mäxchen, komm doch mal! Unsre Rettung ist da!" rief er dann und Hoppel stellte erleichtert fest, dass Minni alias Mäxchen ein harmloses Kaninchen war. "Ihr wollt uns wirklich retten?" rief Mäxchen begeistert "aber wie?" "Tja, das weiß ich auch nicht. Aber wir werden einen Weg finden, das verspreche ich!" meinte Hoppel zuversichtlich.
Nina schreibt: "Wie aber sollen wir den verflixten Käfig aufbekommen?" sagte Klopfer. "Ich weiß" entgegnete Hoppel. Wir warten bis morgen früh, wenn dann einer der Menschen kommt um euch zu füttern, lenken wir die Menschen ab und ihr springt mit einem Riesensatz aus dem Käfig.
Sonja schreibt: Hoppel, Klopfer und der Rest der Kaninchengruppe beschlossen, sich erst einmal hinter einem großen Holzstoß in Sicherheit zu bringen und da alle ganz erschöpft waren schliefen sie durch bis zum nächsten Morgen. Durch das Geräusch von Menschenschritten wachten sie auf. Klopfer rief den beiden Häschen hinter den Gitterstäben noch leise zu: "Jetzt kommt gleich euer großer Auftritt, macht euch bereit und seid flink! Das könnte eure letzte Chance sein! Wenn ihr aus dem Käfig geflüchtet seid, dann schließt ihr euch der Gruppe so schnell wie möglich an und wir werden durch das Loch in der Holzwand schnell flüchten!" Schon ging die Türe auf. Aber was war das? Nicht das Mädchen, sondern ein Mann in grüner Uniform mit einem Gewehr stand vor Mäxchen und Mümmel.
Lena schreibt: Der Mann grinste Mümmel und Mäxchen an: "Tja, noch zwei Kaninchenbraten! Die kleine Melissa wird sich wundern, dass ihre süßen Schmusetiere schon wieder abgehauen sind...." Er lachte so grausam, dass den Kaninchen das Blut in den Adern gefror. "Ich muss die beiden retten" dachte Hoppel entschlossen "und wenn es mein Leben kostet!" Und schon rannte er aus seinem Versteck und begann, den Mann zu kratzen und zu beißen. Dieser nahm sein Gewehr und richtete die Mündung auf Hoppel, der daraufhin panisch hinter einen Eimer flitzte und dort zitternd hocken blieb. "Du glaubst wohl, dass ich dich da nich finde, was?" meinte der Mann und ging langsam auf Hoppels Versteck zu......
"Ich muss ihm helfen" dachte Klopfer verzweifelt "aber wie?"
Sonja schreibt: Er hatte gar keine Zeit mehr lange darüber nachzudenken, aber die anderen Kaninchen aus der Gruppe hatten schon die Initiative ergriffen und sie liefen alle miteinander auf den Mann zu und bissen ihn so gewaltig ins Bein, dass er sein Gewehr fallen ließ und Hoppel ssich bei ihnen verstecken konnte. Für den Augenblick waren sie also gerettet, aber was, wenn der Mann sein Gewehr wieder nahm? Sie mussten sich schleunigst was ausdenken und Mäxchen und Mümmel retten! In diesem Augenblick kam Melissa in die Hütte.
Lena schreibt: Sie sah den Mann und brüllte auf der Stelle: "Mami, Mami, komm schnell, der Herr Müller ist schon wieder hier!!!" Der Mann erschrak, die Kaninchen versteckten sich schnell wieder hinter dem Holzstoß und Melissas Mutter kam zu der Hütte gerannt. Sie sah Herrn Müller und sein Gewehr und verstand sofort."Runter von unserem Grundstück! Und lassen Sie unsere Kaninchen in Ruhe! Los, verschwinden Sie, oder ich rufe die Polizei!" schrie sie. "Is ja gut, ich geh ja schon" brummte Herr Müller und ging "und kommen Sie ja nie wieder!" rief Melissas Mutter ihm hinterher.
Die Kaninchen atmeten auf:"Glück gehabt, der böse Mann ist weg......aber was nun?"
Sonja schreibt: Melissas Mutter ging wütend wieder ins Haus zurück und rief ihrer Tochter noch hinterher: "Pass ja auf, dass dir diese Tiere nicht wieder entwischen, so wie vor einer Woche! Ich habe keine Lust mir schon wieder dein Geheul anhören zu ..." "Ja, Mami ich passe ganz gut auf Möhrchen und Minni auf." Melissa öffnete die Käfigtüre und wollte Möhrchen und Minni alias Mümmel und Mäxchen aus dem Käfig heben und streicheln. In dem Moment machten die beiden Langohren einen Riesensatz in die Freiheit. Die Kaninchengruppe mit Klopfer und Hoppel reagierte sofort und sie entwischten alle miteinander durch die offene Tür der Hütte. Melissa konnte den Häschen nur noch hinterhersehen und sie rief verzweifelt: "Neiiiin! Kommt zurück!" Doch da war die Gruppe schon weit in den Wald gelaufen. Nach mehreren Stunden kamen alle sicher am Treffpunkt der Kaninchengruppe an. Endlich hatte Hoppel seinen lange vermissten Freund wieder und sagte strahlend zu ihm: "Ich bin überglücklich, dass dir nichts passiert ist. In Zukunft sollten wir doch lieber zu Hause im Freigehege bleiben." Mümmel freute sich zwar auch, endlich wieder bei Hoppel zu bleiben, aber was mit seinem neugewonnenen Freund, Mäxchen? Er wollte ihn unbedingt mit nach Hause ins Gehege nehmen, aber seine Besitzer würden sicher nicht glücklich darüber sein, wenn ein drittes Häschen dort wohnen würde...
Lena schreibt: Wisst ihr was?" meinte Klopfer "Mäxchen könnte doch in meiner Kaninchengruppe bleiben und dann besuchen wir euch ganz oft. Was haltet ihr davon?"
Sonja schreibt: Hoppel stimmte diesem Vorschlag gleich freudestrahlend zu und meinte: "Super Idee, findest du nicht, Mümmel? Dann können wir ihn jeden Tag besuchen kommen und er kann auch jeder Zeit bei uns vorbeischauen!" Mümmel blickte zuerst etwas traurig zu Mäxchen, weil er seinen neuen Freund dann nicht immer sehen könnte. Aber nach einer kurzen Überlegzeit antwortete er schon sichtlich erleichterter: "Stimmt, das ist keine schlechte Idee, wir können ihn sooft besuchen wir wir wollen und miteinander spielen. Mäxchen, was meinst du?"
Lena schreibt: Mäxchen zögerte, denn auch er würde gerne immer bei Mümmel sein und so schlug er vor: "Ich könnte ja erstmal mit zu Mümmel und Hoppel kommen und wenn der Besitzer mich nicht will, bleib ich in Klopfers Kaninchengruppe." Mit diesem Vorschlag waren alle einverstanden und so hoppelten sie los in Richtung Zuhause.

(Kurze Frage an Sonja: Soll die Geschichte undendlich sein oder ein Ende haben?)
Sonja schreibt: Zuhause angekommen war alles ruhig und niemand schien ihren "Ausflug" bemerkt zu haben. Deshalb zogen sich die drei Häschen erst einmal in ihr vertrautes Heim, das Freigehege mit dem leckeren Gras, zurück. Nach einiger Zeit kamen die Besitzer, eine Frau und ein Kind, um nach den Häschen zu sehen. "Ui, Mami da ist ein drittes Kanickel!" rief das Kind. Die Mutter war ganz erstaunt und zuerst etwas verwirrt. Als hätte sie die Gedanken ihres Kindes erraten, sagte sie in strengem Tonfall: "Das kommt gar nicht in Frage, dieses Kaninchen muss ins Tierheim! Wir haben keinen Platz für DREI Kaninchen!" "Aber Mami. Guck mal die kuscheln doch so schön, die können wir doch nicht auseinandertun. Dann wären ja Hoppel und Mümmel ganz traurig", sagte das Kind betrübt. Die Mutter wurde nachdenklich: "Du hast Recht. Wir behalten die Kaninchen, aber du kümmerst dich ab jetzt um sie!" Das Kind sagte daraufhin freudestrahlend: "Danke Mami, mach ich gern!" und fiel der Mutter glücklich um den Hals.
So waren alle zufrieden und Hoppel, Mümmel und Mäxchen lebten glücklich miteinander, auch wenn ab und zu der grimmige Buddy am Gehege vorbeischlich.
Und wenn sie nicht gestorben sind ... dann leben sie noch heute :)

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