Geschichtenecke


Das Kaninchen, das niemand wollte (Geschichte beendet)
Lena schreibt: Seit Schnuffel denken kann, ist er im Tierheim. Tagein, tagaus kommen Menschen an seinem Käfig vorbei und schauen ihn an, nehmen ihn hoch und streicheln ihn - aber niemand nimmt ihn mit! Wie sehr sehnt Schnuffel sich nach einem schönen Zuhause, nach einer Partnerin und einem Menschen, der ihn gern hat! Aber die Menschen gucken ihn an und entscheiden sich dann doch für ein anderes Kaninchen...
Niemand will ihn - wird das je ein Ende haben?
Sonja schreibt: Eines Tages kam ein zweites Kaninchen zu ihm in den Käfig. Es war sehr ängstlich und zuckte bei jeder Bewegung die Schnuffel machte zusammen. Als Schnuffel sich nah einiger Zeit an es kuscheln wollte, weil er so glücklich war nicht mehr allein zu sein, drückte es sich ganz klein in die hinterste Ecke des Käfigs. Es schien, als wurde es von gewalttätigen und herzlosen Menschen vernachlässigt und misshandelt.
Melanie D. schreibt: "Wer bist du und was haben sie mit dir angestellt", fragte Schnuffel. "Ich bin Hopsel" entgegnete das andere Kaninchen. "Ich wurde gequält und mißhandelt und habe noch nie eine glückliche Minute in meinem Leben gehabt. Ich wollte schon meinem Leben ein Ende machen. Die Menschen können so Böse sein. Dann hat man mich Gott sei Dank erlöst und ich bin ins Heim gekommen."
Lena schreibt: Da wunderte sich Schnuffel und meinte: "Ich bin schon mein Leben lang hier und ich finde es schrecklich hier. Ich bin sehr einsam und würde so gern mit jemandem kuscheln... nur leider will mich niemand. Ich werde wohl bis an mein Lebensende hier sitzen und niemals richtig glücklich sein." "Aber bei den Menschen ist es noch schlimmer!" widersprach Hopsel "Ich bin froh, wenn ich hier mein Leben lang bleiben dürfte! Einsam zu sein ist immer noch besser als gequält zu werden!" "Sicher, das stimmt." gab Schnuffel zu "aber gibt es nicht auch Menschen, die anders sind?"
Nina schreibt: "Das glaube ich nicht" sagte Hopsel. "Ich kenne jedenfalls keine". "Doch" sagte Schnuffel". "Sonst gäbe es doch kein Tierheim und so".
Lena schreibt: "Wieso?" fragte Hopsel "Das versteh ich nicht."
Sonja schreibt: "Ich will es dir kurz erklären. Das stelle ich mir so vor: Wenn alle Kaninchen, die es gibt, nur im Tierheim wären, dann wären doch alle Menschen schlecht. Aber es gibt doch auch Kaninchen die immer bei den Menschen bleiben. Müssten diese Menschen dann nicht anders sein als die, die dich misshandelt haben?" Hopsel guckte ganz erstaunt über diese Feststellung: "Stimmt, du hast Recht! Von dieser Seite habe ich das noch gar nicht gesehen... aber wo sind dann all die guten Menschen?"
Lena schreibt: "Ich weiß es nicht" seufzte Schnuffel "aber irgendwann wird ein guter Mensch kommen und uns mitnehmen, da bin ich mir ganz sicher!"
Sonja schreibt: Hopsel wagte nun einen Annäherungsversuch an Schnuffel und drückte sich ganz eng an ihn. Schnuffel war froh und dankbar, dass er nun einen Leidensgenossen gefunden hatte und einen netten Partner, der ihm das Leben etwas versüßte.
So schliefen sie glücklich nebeneinander ein. Doch auf einmal hörten die beiden Stimmen von Menschen und wachten auf. Sollte etwa ihre Rettung aus dem Tierheim nahen?
Lena schreibt: Einige Menschen, darunter auch ein Kind, schauten sich nach einem Kaninchen um. Sie schienen noch keins gefunden zu haben, und plötzlich entdeckte das Kind Schnuffel und Hopsel. "Guckt mal, da vorn!" rief es und zeigte auf die beiden Kaninchen, deren Herzen anfingen schneller zu schlagen. "Das ist süß! Das will ich!" sagte das Kind und nahm Hopsel aus dem Käfig. "Das gibst doch nicht!" dachte Schnuffel verzweifelt "schon wieder will mich niemand! Und jetzt soll ich auch noch meinen einzigen Freund verlieren..."
Nina schreibt: Das hörte eine Angestellte des Tierheims und kam hinzu. "Tut mir Leid, aber diese zwei werden nur zusammen weggegeben. Sie sind nämlich unzertrennliche Freunde".
Lena schreibt: "Hmm..." machte das Kind und schaute Schnuffel prüfend an "das Kaninchen mag ich nicht... aber das andere möchte ich gern haben... aber dann müsste ich ja auch das hier nehmen... hmm..."
Sonja schreibt: Schnuffel und Hopsel drückten sich ganz nah zusammen um dem Kind zu signalisieren, dass sie wirklich unzertrennlich waren und niemals auseinander wollen. Schnuffel konnte aber vor Hopsel seine Enttäuschung nicht verbergen dass er von niemandem gewollt wird und wurde trauriger. Das Kind sagte: "Mutti, ich möchte aber nur das Kaninchen da! Das andere ist doof. Bitte, bitte!" Gleich kam die Angestellte im Tierheim herbeigeeilt, als sie das gehört hatte, und sagte freundlich, aber bestimmt: "Wie gesagt, diese beiden Kaninchen werden nur zu zweit in gute Hände vermittelt. Überhaupt sollte man ein Kaninchen niemals alleine halten..."
Lenal schreibt: "Na dann nehm ich halt noch das da!" meinte das Kind trotzig und zeigte auf ein anderes Kaninchen. "Die beiden werden trotzdem nur zu zweit vergeben" sagte die Angestellte. "Ich will aber nur das eine und nicht das Doofe!"schrie das Kind so laut, das alle Tiere zusammenschraken. Die Angestellte schaute die Mutter des Kindes verzweifelt an, während das Kind zu weinen begann und anfing, die ganze Zeit "Ich will aber, ich will, ich will, ich will!" zu brüllen.
Sonja schreibt: Das Kind wurde immer lauter und der Gesichtsausdruck seiner Mutter immer zorniger. Sie sagte:"Sei endlich ruhig! Entweder eines, oder keines! Wir haben keinen Platz für zwei Kaninchen!" Die Angestellte des Tierheims sagte nun bestimmt zu den beiden: "Dann sollten Sie besser unser Tierheim verlassen. Wir möchten, dass unsere Kaninchen in gute Hände vermittelt werden..." Darauf antwortete die Mutter wütend: "Jetzt werden Sie aber unverschämt! Sie wollen mir doch nicht sagen, was gut und schlecht für diese Viecher da ist! Das kann ich selbst beurteilen." "Bitte verlassen Sie das Tierheim", sagte die Angestellte ein zweites mal. Doch da brüllte das Kind schon wieder: "Nein, nein, NEIN! Ich bleib da bis ich MEIN Kaninchen mitnehmen darf ohne das DOOFE!"
Lena schreibt: "Ich werde die Polizei einschalten!" drohte die Mutter "Das hier ist ein öffentliches Tierheim, sie dürfen uns nicht dazu zwingen, dieses Kaninchen mitzunehmen!" Die Angestellte wusste genau, dass die Mutter ihre Drohung wahrmachen würde und meinte niedergeschlagen: "OK nehmen sie das Kaninchen mit!" "JAAA!" rief das Kind, "NEIN!" dachten Schnuffel und Hopsel sie drückten sich ganz nah aneinander und nahmen still Abschied voneinander...
Doch schon nahm das Kind Hopsel aus dem Käfig und drückte es an sich "Jetzt bist du MEINS, meins ganz allein!" Dann setzte es Hopsel in eine Transportbox und ging zusammen mit der Mutter und Hopsel weg...
Noch Tage danach war Schnuffel traurig und niedergeschlagen. Doch plötzlich fasste er einen Entschluss: "Hopsel, mein eiziger Freund, ICH WERDE DICH FINDEN!!!"
Sonja schreibt: Verzweifelt überlegte der arme Schnuffel, wie er seinen kleinen Freund wieder sehen konnte. Doch ihm wollte einfach nichts einfallen. Da kam es ihm doch ganz recht, dass die Angestellte des Tierheims sich große Sorgen um den traurigen Schnuffel machte. "Du armes Häschen, jetzt bist du ganz alleine und dein Freund muss bei diesen herzlosen Menschen wohnen. Und du willst auch einfach nichts mehr fressen..." Sie überlegte kurz und flüsterte Schnuffel zu: "Da kann und will ich einfach nicht mehr länger zusehen. Ich werde euch wieder zusammmenbringen, egal auf welchem Umweg!" Schnuffels Herz machte einen riesen Freundensprung. Doch wie sollte das klappen, bei diesen egoistischen Menschen?
Lena schreibt: Die Angestellte überlegte hin und her, doch ihr fiel nur eine Lösung ein: Sie musste Hopsel wohl oder übel entführen.
Nina schreibt: Da die Leute, die Hopsel mitgenommen hatten der Angestellten dermaßen unsympathisch waren, wartete sie nur noch auf die passende Gelegenheit um Hopsel zurückzuholen.
Sie musste nur die Lebensgewohnheiten der Familie etwas näher erkunden.
Sonja schreibt: Glücklicherweise wusste sie, wo diese Menschen wohnten, denn sie hatten ihr die Adresse hinterlassen. Auf dem Zettel stand: Familie Grimm, Hasenweg 3, und die Telefonnummer. Nun musste sie sich nur noch einen Plan überlegen, wie sie am besten ungesehen in das Haus der Familie kommen und Hopsel befreien konnte,
Lena schreibt: "Erstmal werde ich zum Haus der Familie fahren und gucken, wo der Käfig mit deinem Freund steht" sagte die Angestellte zu Schnuffel "hoffentlich steht er nicht im Haus... wenn der Käfig im Garten steht, muss ich nur warten, bis die Familie wegfährt oder bis es dunkel ist... dann könnte ich deinen Freund holen" Schnuffel freute sich riesig. Er drückte sich an die Gitter seines Käfigs und sah die Angestellte mit großen, flehenden Augen an. "Ich verstehe!" lachte die Angestellte "du willst mitkommen deinen Freund retten!"
Sonja schreibt: Die Angestellte sprach ihm aus der Seele. Ja er wollte mit, und wie! "Okay, dann muss ich dich in die Transportbox stecken und dann fahren wir miteinander zu Hopsel. Ich verspreche dir, wir kommen nicht ohne Hopsel zurück!" Schnuffel wurde ganz aufgeregt und bevor er bemerkte, was mit ihm geschah, saß er schon in der Transportbox. "So, auf gehts ins Anbenteuer Hopsel", sagte die Frau zu Schnuffel und sie nahm Die Box und stieg ins Auto.
Lena schreibt: Schnuffel saß in der Transportbox und war total aufgeregt. Nicht nur, dass er das erste Mal in einer Transportbox saß, er würde jetzt auch noch mitkommen um seinen Freund zu retten! Er konnte es garnicht erwarten, endlich im Hasenweg anzukommen und Hopsel zu befreien. Nach einer halben Stunde war es soweit: Die Angestellte des Tierheims hielt an, stieg aus und holte Schnuffel in seiner Transportbox aus dem Auto. Vor ihnen war das Haus der Grimms.
Sonja schreibt: "So, Schnuffel, wir sind da", sagte sie, was Schnuffel aber natürlich schon längst bemerkt hatte. Er saß die ganze halbe Stunde während der Autofahrt so in der Transportbox, dass er wirklich alles, was um ihn herum geschah, mitbekam. "Willst du nicht doch lieber erstmal hier im Auto bleiben, ich befürchte es könnte ziemlich gefährlich für dich werden, wenn ich zum Beispiel schnell laufen muss. Sie öffnete kurz die Transportbox und wartete auf eine Reaktion des Kaninchens. Aber Schnuffel wollte natürlich mit und signalisierte das, indem er Männchen machte und aus der Box heraussah. Die Angestellte lachte: "Ich verstehe, du bist ein kleiner Abenteurer... Also gut, wir gehen jetzt gucken, wo dein Freund auf uns wartet."
Lena schreibt: Die Angestellte nahm Schnuffel und schlich langsam zum Haus .Vorsichtig schaute sie in den Garten. "Mist!" flüsterte sie "Hopsel ist nicht im Garten. Der Käfig muss im Haus stehen!"
Sonja schreibt: Sie ging um das Haus herum und entdeckte ein Fenster, das offenstand. Da die Garage des Hauses geöffnet war, ging sie davon aus, dass niemand zu Hause war und schon kletterte sie mit Schnuffel durch das Fenter in die Wohnung. Sie musste sich erst an die Dunkelheit innen gewöhnen, und tastete sich vorsichtig vor. Wo war sie bloß? In dem großen Raum war es fast schon gruselig und etwas Seltsames lag in der Luft. Hier standen lauter alte Möbel und geheimnisvolle Kisten, aber weit und breit war kein Hopsel in Sicht...
Nina schreibt: Plötzlich war leises Wimmern und Miauen zu hören. Es kam aus den Kisten. Sie öffnete eine der Kisten und ein verschrecktes Kätzchen lag in diesem Gefängnis. Im nächsten Behälter kam ein kleiner Hund zum Vorschein. Das ist ja das reinste Tier-Gefangenenlager, dachte sie. Ich glaube das ist dieses Tierfängerlager, das die Polizei schon monatelang suchte. Diese bösen Menschen machen Tierversuche mit den armen Lebewesen. Anscheinend war die Frau mit Kind nur ein Bluff, um die Tiere zu erhalten.
Sonja schreibt: Als Schnuffel das mitbekam, schreckte er zusammen. Ein Tierfängerlager?! Ohjeh... und Hopsel mittendrin! Die Angestellte überlegte. "Schnuffel, wir müssen sehen, wie wir diese armen Tiere befreien können! Hier geht es offenbar nicht nur um das Wohl von Hopsel, sondern um viele, unschuldige Lebewesen! Am besten, wir rufen die Polizei...."
Lena schreibt: Auf einmal hörten die beiden Schritte. "Oh nein!" flüsterte die Angestellte kreidebleich und lief orientierungslos in irgendeine Richtung. Plötzlich stieß sie gegen etwas Hartes. Es war ein alter Schrank. Schnell kroch die Angestellte mit Schnuffel in den Schrank. Keine Sekunde zu früh schloss sie die Tür, denn in diesem Moment betrat jemand den Raum.
Sonja schreibt: Die Angestellte wollte schnell die Polizei rufen und fasste in ihre Hosentasche. Doch das Handy war weg! Mist, sie hatte es Zuhause liegen gelassen! Nun mussten die beiden abwarten, was geschehen würde und das Beste hoffen... Derjenige, der den Raum betreten hatte, rief auf einmal mit einer rauen, kalten Stimme: "Heute gibt es leckeren Hasenbraten" und er lachte so grausam, wie sie es noch nie gehört hatten.
Lena schreibt: Schnuffel und die Angestellte waren starr vor Schreck: Damit war doch wohl nicht Hopsel gemeint? "Wir müssen etwas tun" flüsterte die Angestellte "Und zwar sofort! Aber was?"
Sonja schreibt: Ohne weiter nachzudenken riss die Angestellte die Schranktüre auf. Doch der Mann war nicht mehr da! Sofort kam ihr ein schrecklicher Gedanke: "Hoffentlich hat er noch kein Kaninchen mitgenommen!", dachte sie laut. Schnuffels Herz klopfte bis zum Hals. Er wollte seinen Hopsel nicht verlieren! Nervös hoppelte er in der Transportbox umher. Die Angestellte überlegte und überlegte, doch ihr fiel nichts ein, was sie machen konnte. Bis sie auf einmal einen Karton entdeckte, der sich etwas bewegte. Sie hörte ein leises Rascheln... das würde doch nicht... sofort stürmte sie auf den Karton zu und machte ihn auf.
Lena schreibt: "Hopsel!" rief die Angestellte und Schnuffels Herz hüpfte vor Freude, als er das hörte. Endlich hatten sie Schnuffel wiedergefunden! Jetzt mussten sie nur noch schnell abhauen. Die Angestellte steckte Hopsel zu Schnuffel in die Transportbox und wollte gerade verschwinden, als die drei schon wieder Schritte hörten...
Sonja schreibt: Die Angestellte erschrak, drehte sich aber nicht mehr um und wollte hier nur noch raus. Doch da erinnerte sie sich plötzlich wieder an die vielen, unschuldigen Tierchen, die hier in Kartons und Käfigen eingesperrt waren, und auf die wohl kein schönes Schicksal warten musste, wenn sie jetzt einfach gehen würde.
Da sie sehr tierlieb war und es nicht übers Herz brachte einfach nur mit Hopsel und Schnuffel hier rauszugehen, entschloss sie sich in sekundenschnelle alle Tiere zu retten. Sie bleib stehen, doch sie erschrak fürchterlich, als sie auf einmal eine raue, kalte Hand auf ihrer Schulter spürte, die sie zurückzog.
Lena schreibt: "Na, wen haben wir denn hier?" fragte eine Stimme, die genauso rauh und kalt war wie die Hand. Die Angestellte drehte sich blitzschnell um. Hinter ihr stand ein Mann, der alles andre als freundlich dreinschaute. "Lassen sie mich los!" schrie die Angestellte und wollte sich aus dem eisernen Griff des Mannes befreien, doch sie schaffte es nicht. "Von wegen!" sagte der Mann, "wenn ich dich gehen lasse, läufst du sofort zur Polizei und erzählst von unsrer kleinen Tiersammlung! Deshalb bleibst du erstmal hier!"
Andrea schreibt: "Lass mich los du fieser Gauner was willst du mit so vieln kleinen süßen Tierchen machen?Ich werde es nicht zu lassen das sie die Tiere essn!""Und wie willst du das verhindern?,sagte der Mann spöttisch und fies."ich werde...ähm...ich mach...ich...äh..ich gehe ähmm....äh..."Sie hatte keine Ahnung ohne Telefon oder Hilfe saß sie ganz schön in der Patsche, doch dasmwollte sie nicht zu geben siesagte mit neuem Anlauf :"Meine Freunde werden mir helfen!""Aha und wo sind deine "Freunde" da wo du sie nicht erwarten wirst!", sagte die Angestellte und riss sich vom Mann los und lief weg. "Warte bleib sofort stehen du Göre oder ich muss dir weh tun!"""Wenn du mir weh tun willst musst du mich doch erst ma kriegen,sie Schwachkopf!""Ich glaub ich hör schlecht du ungezogene Göre wenn ich dich kriegen spieß ich nicht nur die Kaninchen sondern auch dich auf!"Oh, mein gott,´dachte sich die Angestellte, der Mann war doch gefährlicher als sie dachte.Doch jetzt fiel ihr was schreckliches ein wo waren Hopsel und Schnufel?Oh,nein sie hatte die beiden bei diesem greusamen Menschen gelassen wie sollte sie die beiden denn jetzt befreien würden sie und die Kaninchen noch gesund hier raus kommen?Sie war ganz verzweifelt und hatte große Angst.
Lena schreibt: Zuersteinmal rannte sie so schnell sie konnte aus dem Haus und stellte erleichtert fest, das der Mann ihr nicht gefolgt war. Zitternd blieb sie stehen und schaute vorsichtig durchs Fenster. Oh nein! Der Mann hatte Schnuffel und Hopsel entdeckt! Was sollte sie jetzt nur machen? Die Polizei rufen? Aber wer weiß, was der böse Mann alles mit den Kaninchen angestellt haben würde, bis sie wiederkäme. Aber alleine gegen den Mann hatte sie keine Chance, das hatte sie ja schon gemerkt. Was sollte sie denn jetzt tun?
Dunja schreibt: In diesem Moment sah sie eine Frau in der Dunkelheit. Sie ging auf dem Bürgersteig vor dem Haus entlang und sah vertrauenserweckend aus. Schnell lief die Tierheimangestellte der erschreckten Frau entgegen und fragte nach einem Handy. Doch auch die Frau hatte ihr Handy nicht dabei. "Ich wohne allerdings gleich hier gegenüber",erzählte die freundliche Frau, "wenn sie also dringend telefonieren müssen, können sie mitkommen." "Danke", antwortete die Angestellte,"aber ich hätte da eine große Bitte an sie. Ich kann hier nicht weg, könnten sie die Polizei rufen, es ist wirklich sehr, sehr wichtig." Die Frau schaute irritiert, doch als sie in die flehenden Augen der Angestellten sah, nickte sie flüchtig und lief hinüber zu ihrem Haus. Die Angestellte hingegen rannte zurück zum offenen Fenster und spähte vorsichtig hinein. Niemand war zu sehen, das leise Wimmern der vielen Tiere in den Kartons war verstummt. Doch als sie sich nun hochzog und durch den Fensterrahmen stieg, begann es wieder überall zu rascheln. "Ihr kommt hier bald raus.", flüsterte die Angestellte und schlich zur Tür des großen Raumes. Sie gelangte in einen Flur mit weiteren Türen und einer großen Treppe. Aus dem oberen Stockwerk drangen leise Geräusche zu ihr herunter.
Lena schreibt: Die Angestellte bekam noch mehr Angst. Was machte dieser Kerl dort mir Schnuffel und Hopsel? Sie beschloss, es herauszufinden. Leise stieg sie die Treppe hinauf und fand sich bald in einem weiteren Flur wieder. Die Angestellte folgte den Geräuschen und gelangte zu einer Tür, die einen Spalt weit geöffnet war. Die Angestellte gab sich einen Ruck und schaute vorsichtig durch den Spalt in den Raum...
Dunja schreibt: Währenddessen unterhielten sich Schnuffel und Hopsel flüsternd in ihrer Transportbox. "Da ist die Tierheimangestellte, sie guckt durch den Türspalt!", zischte Hopsel aufgeregt. Schnuffel nickte. "Hab ich es doch gleich gewusst. Ich hab sie schon vor ein paar Minuten gerochen." Die beiden Kaninchen saßen in die hintere Ecke der Box gedrängt und starrten mit großen Augen zur Tür. "Ob sie eine Idee hat, wie sie uns retten kann?", überlegte Schnuffel und schaute mit einem Seitenblick auf Hopsel. Das kleine Kaninchen zitterte am ganzen Körper und atmete heftig. Schnuffel spürte Hopsels Herz wie wild schlagen, beugte sich zu dem Freund hinüber und putzte ihm liebevoll den Kopf. "Sie kommt rein!" erschrak Hopsel plötzlich!
Lena schreibt: Tatsächlich, die Angestellte hatte die Tür leise ein Stück weiter aufgeschoben und schlüpfte nun vorsichtig in den Raum. Der Mann hatte sie noch nicht bemerkt, er drehte den Kaninchen und der Tür den Rücken zu und war mit irgendetwas anderem beschäftigt, weiß der Himmel, was der da machte! Die junge Frau jedenfalls schlich ohne jedes Geräusch auf den Tisch zu, auf dem Schnuffel und Hopsel waren. Langsam, ganz langsam streckte sie die Hand nach der Transportbox aus...
Dunja schreibt: Gezielt packte sie den Griff und zog die Box ganz langsam zu sich. Es kratzte leise auf dem Tisch und die Angestellte hielt den Atem an, um jedes weitere Geräusch zu vermeiden. Der Mann hingegen war noch immer damit beschäftigt, in irgendeiner Kiste zu kramen. Das Wühlen seiner Hände wurde immer lauter und ungeduldiger. Die Angestellte erfasste die Chance und zog die Transportbox mit einem Ruck zu sich hinüber. Einige Sekunden hielt sie inne. Noch immer war der Mann beschäftigt. Doch allmählich musste die junge Frau wieder atmen, sie konnte sich nicht dagegen wehren und sog keuchend die Luft ein. Der Mann hörte auf zu kramen.
"Jetzt ist alles aus.",weinte Hopsel in Schnuffels Fell.
Lena schreibt: Blitzschnell drehte sich der Mann um funkelte die Angestellte wütend an. "Du schon wieder! Statt dich zu freuen, dass du abhauen konntest, stehst du schon wieder hier und versuchst, diese jämmerlichen kleinen Viecher zu retten! Wie dumm muss man eigentlich sein? Aber jetzt ist es zu spät. Nochmal entkommst du mir nicht!" Mit diesen Worten packte er die Angestellte, die gerade weglaufen wollte, am Arm und zog sie zurück ins Zimmer. >Verdammt! Jetzt ist es endgültig vorbei!" dachtediese nur verzweifelt. >Der Typ wird mich hier festhalten und in Ruhe seine Tiersammlung woanders hin verfrachten. Wenn ich Glück habe, lässt er mich dann gehen. Aber für die Tiere ist dann alles verloren... Mist, und Beweise hab ich auch nicht, dann wird mir die Polizei niemals glauben!< Sie stutzte. Polizei? Da war doch was...
Dunja schreibt: DING DONG. Jemand klingelte an der Tür. "Das muss die Polizei sein!", rief die Angestellte erleichtert. Der Mann schaute sie erschrocken an. Dann festigte sich sein Griff um ihre Oberarme und er drückte sie gegen die Wand. "Halt die Schnauze!", knurrte er aufgebracht. Gerade wollte die Angestellte schreien, so laut sie konnte, da hielt der Mann ihr den Mund zu. Noch fester krallte sich seine Hand in ihren Arm, noch schmerzhafter wurde der Druck gegen die Wand. Ihre Hand wurde allmählich taub und sie konnte die Transportbox nicht mehr festhalten.
"Ahhh, halt dich fest Hopsel!",rief Schnuffel, während die beiden Kaninchen in ihrer Box hin und her geschleudert wurden. Krachend landeten sie auf dem Boden, die Kiste lag auf der Seite und Schnuffel plumpste auf Hopsel. "Aua, geh runter, du zerquetscht mich noch!", japste Hopsel und strampelte mit den Beinen. "Tut mir leid.", antwortete Schnuffel und setzte sich auf.
Wieder klingelte es an der Tür. Diesmal wurde das schrille "Ding Dong" von einem energischen Klopfen begleitet. "Polizei, machen sie sofort die Tür auf!"
Lena schreibt: Das machte der Mann natürlich nicht. Er drückte die Angestellte weiter gegen die Wand und hoffte, das die Polizei wieder geht, wenn niemand aufmacht. Die Angestellte versuchte weiterhin verzweifelt, einen Ton rauszubekommen, aber es nützte nichts: sie konnte weder schreien noch flüchten und die Polizisten würden es bald aufgeben, an die Tür zu trommeln. Sie würden von einem Fehlalarm ausgehen und dann wegfahren. Nein! Das dürfte einfach nicht sein!
Dunja schreibt: "Hopsel",Schnuffel stieß das kleine Kaninchen aufgeregt an,"unsere Tür ist aufgesprungen!" Anstatt einer Antwort, hüpfte Hopsel geschickt durch die Öffnung und aus dem Raum hinaus. Als das Kaninchen merkte, dass sein Freund ihm nicht folgte, blieb es stehen und rief:"Komm schnell Schnuffel, wir dürfen keine Zeit verlieren!" RUMS! Schnuffel kam weniger elegant aus der Box gesprungen. Alamiert drehte der Mann sich um, wahrscheinlich hatte er Angst, dass die Polizei in der Tür stehen würde. Das war die Chance für die Angestellte, mit einer schnellen Bewegung entwischte sie dem Kerl und flüchtete Richtung Tür. Schnuffel und Hopsel waren derzeit auf dem Weg nach unten und hüpften die Treppe hinunter. Aber auch der Mann rannte los und kurz vor der Treppe erreichte er die junge Frau. "Nichts da!", schrie er und packte sie an den Schultern.
Lena schreibt: "HILFE!" schrie die Angstellte "ZU HIL..." weiter kam sie nicht. Der Mann hatte ihr wieder den Mund zugehalten und legt ihr nun die Hände um den Hals. "Ich hoffe für dich" begann er leise und in bedrohlichem Ton "dass die Bullen dich nicht gehört haben. Ansonsten bist du tot!" Die Angestellte wagte es nicht, sich zu bewegen und auch die Kaninchen waren ganz starr vor Schreck. Einen Moment lang war alles ganz ruhig-dann hörte man plötzlich jemanden rufen: "Polizei! Wir wissen, dass Sie da sind! Öffnen Sie sofort die Tür oder wir müssen sie aufbrechen!" Der Mann sah die Angestellte hasserfüllt an. "Das wars dann wohl!" flüsterte er-und drückte zu!
Dunja schreibt: "Mhmmm...mhm mhm!", keuchte die Angestellte und wurde schon ganz rot im Gesicht. "Schnell Hopsel, auf ihn mit Gebrüll!", schrie Schnuffel und flitzte die Treppe wieder rauf. Hopsel stürmte hinterher und gemeinsam stürzten sie sich auf den Mann und bissen ihm in die Beine so doll sie konnten. "Und kratzen!", rief Hopsel und fing an, die Beine des Mannes noch kräftiger zu bearbeiten. "Ah, ihr Mistviecher, verpisst euch!",brüllte der Mann außer sich vor Wut und trat mit den Beinen nach den zwei wilden Kaninchen. Doch die wussten sich zu helfen und schlugen Haken um und über die tretenden Beine. Hopsel schaute hoch zu der Angestellten und stellte erschrocken fest, dass sie noch immer gewürgt wurde, ihr Gesicht war blau angelaufen und ihre Augen traten ägstlich hervor. Das kleine Kaninchen nahm all seine Kraft zusammen, sprang in die Höhe, genau zwischen die Beine des Mannes, und biss ihm kräftig in den Schritt!
Lena schreibt: "AAAAUUUUUUU!" brüllte der Mann und ließ die Angestellte los, die daraufhin keuchend nach Luft schnappte. "Ahh..." stöhnte der Mann voll Schmerz. "Ihr Mistviecher! Ihr verdammten kleinen Mistviecher! Das werdet ihr mir büßen!" Er begann wieder, wie wild nach den Kaninchen zu treten, was natürlich vollkommen nutzlos war, als die Vier plötzlich ein lautes Garäusch aus dem Flur hörten. Die Angestellte atmete erleichtert auf: Die Polizei hatte die Tür aufgebrochen!
Dunja schreibt: "Hier sind wir, hier oben!", rief die Angestellte, so laut es möglich war, so kurz nach dem Würgen. Die Polizisten schienen sie gehört zu haben und kamen die Treppe hochgelaufen. "Scheiße!", murmelte der Mann und rannte in eine kleine Besenkammer am Ende des Flurs. Dort wollte er sich doch tatsächlich verstecken! Trotz ihrer Luftnot musste die Angestellte kichern. "Junge Frau, was ist hier los?" die beiden Polizisten waren oben angekommen und schauten die Tierheimangestellte fragend an. Diese schilderte ihnen die ganze Geschichte und als sie zum Ende kam, fragte einer der Polizisten:"Und wo ist der Verbrecher jetzt?" Grinsend zeigte die Angestellte auf die Tür zur Besenkammer "Da drin."
Sonja schreibt: "Da drin?! Na da hat sich der gute Herr ja ein schönes Versteck ausgesucht. Ich werde jetzt den Schrank öffnen. Kollege, halten Sie schon mal die Handschellen bereit", mit diesen Worten öffnete der Beamte die die Tür der Besenkammer, und während er den Mann aus dem Schrank zog und mit einem gekonnten Griff festhielt, wurden ihm vom anderen Polizisten die Handschellen angelegt. Die Tierheimangestellte, und auch die beiden Kaninchen, sahen zufrieden über ihr Werk - ja sogar mit etwas Schadenfreude - zu. "So, Sie werden jetzt erst einmal mit uns mitkommen, dann sehen wir weiter. Und wehe, sie wehren sich dagegen!", sagte ein Polizist und die beiden Beamten gingen die Treppe hinunter. An der Haustüre angelangt, blieben sie noch einmal kurz stehen und die Angestellte bedankte sich. "Ohne Sie hätte ich das nicht geschafft", sagte sie erleichtert. "Keine Ursache, wir werden den Mann erst einmal vernehmen, und zusehen, dass wir auch noch die anderen Leute, die in diesen Fall verwickelt sind, festnehmen können. Denn es laufen sicherlich noch weitere Tierschänder in der Gegend herum." Die Angestellte wurde nachdenklich: "Ja in der Tat, diese kriminelle Bande hat alles bis ins kleinste Detail geplant" und dabei musste sie an ihre Begegnung mit der Frau und dem Kind im Tierheim denken.
Dunja schreibt: "Sie lässt die Polizisten einfach gehen, ohne ihnen die ganzen Tiere in den Kartons zu zeigen!", sagte Hopsel aufgeregt. Schnuffel antwortete:"Sie hat es wohl in der ganzen Aufregung vergessen. Jedenfalls müssen wir die Polizei aufhalten!"
Lena schreibt: Die beiden Kaninchen rannten den Polizisten hinterher und begannen, ihnen vor den Füßen rumzuhopsen. "Hey!" rief ein Polizist lachend "lasst uns durch! Wir müssen doch diesen Verbrecher auf die Wache bringen!" Doch Schnuffel und Hopsel dachten garnicht daran, im Gegenteil: Jetzt fingen sie auch noch an, sich an den Hosenbeinen der Ordnungshüter festzukrallen. Hilfesuchend blickte sich ein Polizist nach der Angestellten um und rief: "Hey Sie! Rufen Sie ihre Kampfkarnickel zurück....bitte!" "Schnuffel, Hopsel, kommt her und lasst die Polizisten in Ruhe!" Aber die beiden hörten nicht auf sie. "Seltsam" meinte die Angestellte "eigentlich sind sie gar nicht so aggressiv! Vielleicht wollen sie uns was zeigen?"
Dunja schreibt: Und in diesem Moment viel der Groschen. "Achja! Bitte kommen sie doch noch einmal mit.", forderte die Angestellte die beiden Polizisten auf. Schnuffel und Hopsel waren äußerst zufrieden mit sich. Die Beamten schienen etwas verdutzt, folgten der Angestellten jedoch trotzdem zurück ins Haus. "Da gibts nix zu sehn!",brüllte der Mann, den die Polizisten mitschliffen. "Sie halten mal schön ihren Mund, ansonsten haben wir auch noch Klebeband im Kofferraum.",sagte einer der beiden Polizisten und der Mann gab Ruhe. Als die Angestellte die Tür zum Wohnzimmer öffnete, staunten die Ordnungshüter nicht schlecht!
Lena schreibt: "Das sind ja mindestens 30 Tiere!" stellte ein Polizist mit Entsetzen fest und fügte mit einem Blick auf den Mann hinzu: "Das wird eine saftige Srafe für Sie geben!" Der Mann schluckte schwer und fragte ängstlich: "M...muss ich etwa ins Gefängnis?" Die Angestellte konnte sich nur schwer ein Lachen verkneifen und hörte erleichtert, dass der Mann wohl einige Jahre weg vom Fenster sein würde.
Und so war es dann auch: Der Mann bekam eine empfindliche Freiheitsstrafe wegen Diebstahl (viele der Tiere waren gestohlen) und Tiermisshandlung. Auch die Frau, die im Tierheim war, beakm ihre Strafe. Nur das Kind blieb unbestraft, weil es noch nicht strafmündig war und auch gar nicht gewusst hatte, wozu es sich ein Kaninchen aussuchen sollte.
Die gestohlenen Tiere kamen zu ihren Besitzern zurück und die anderen Tiere wurden wieder ins Tierheim gebracht.
Und Schnuffel und Hopsel? Die wurden von der Tierheimangestellten aufgenommen - und hatten endlich ein Zuhause!

~ENDE~




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