| Das vertauschte Ninchenbaby |
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Melanie D.
schreibt: Ein friedliches Kaninchendorf lag im Tau des Morgennebels. Es war noch ganz ruhig, nur hier und da ein leises Babygeschrei.
Lena schreibt: Die Ninchendame Mimi hatte gerade drei süße Babys zur Welt gebracht. Nachdem sie sie versorgt hatte, hoppelte sie nach nebenan zu ihrer besten Freundin Luna und stellte fest, dass auch sie gerade ihre Kinder bekommen hat. Mimi betrachtete die fünf kleinen Ninchenbabys und meinte plötzlich: "Du, Luna, weißt du was? Dieses kleine Baby sieht fast so aus wie eins von mir!" "Wirklich?" fragte Luna ungläubig. "Ja, wirklich. Du kannst dir ja mal meine Kleinen ansehen." meinte Mimi. Luna war einverstanden und die beiden liefen in Mimis Bau. "Tatsächlich" stellte Luna fest "zum verwechseln ähnlich." Sonja schreibt: Die Kleinen wuchsen zwar mit jedem Tag, aber die beiden Kaninchen sahen sich immer noch so ähnlich als wären sie Zwillinge. "Irgendwas stimmt doch da nicht", dachte Mimi grübelnd. "Wieso sieht Lunas Kind meinem so ähnlich?" Lena schreibt: Eines Tages kam Luna aufgeregt zu Mimi gerannt und rief: "Im Nachbarwald ist die Kanichenpest ausgebrochen! Wir müssen fliehen, sonst werden wir uns alle anstecken und sterben!" Sofort holte Mimi ihre Kinder und sie machten sich auf den weg nach Osten, denn im Westen wütete die Seuche. Nina schreibt: Sie waren zwei Tage und Nächte unterwegs und waren total geschafft vor Erschöpfung. Die Pfötchen der Kaninchenmamis waren bereits wund und sie konnten nur mehr mit großen Schmerzen weiter hoppeln. "Wir müssen endlich eine Pause machen" sagte Mimi. "Ich kann nicht mehr". Lena schreibt: Luna blickte zurück. Alles war ihr fremd, denn das Dorf hatten sie schon lange hinter sich gelassen. "Ich glaube, wir können uns schon eine Pause leisten" meinte sie "aber wenn wir erst einen Bau buddeln, dauert das zu lange. Wir müssen uns irgendwo anders verstecken, auch wenn es gefährlich ist." Das sah Mimi ein und so krochen sie unter einen Busch und schon bald waren sie eingeschlafen. Sonja schreibt: Während die Kaninchenmamis erschöpft nebeneinander tief und fest schliefen, wurden die Kaninchenbabys der beiden Mütter wach und spielten mit ihren Geschwistern und den Kindern der anderen Kaninchenmuttis. Doch bald wurden sie müde und krochen wieder unter den sicheren Busch zu ihren Müttern. Doch die beiden Babys, die sich so ähnlich sahen, bemerkten nicht, dass sie aus Versehen zur falschen Kaninchenmutter krochen und so nahm die Verwechslungsgeschichte ihren Lauf ... Lena schreibt: Irgendwann schliefen alle zehn Kanichen tief und fest. Doch mitten in der Nacht wachte Mimi auf, weil sie irgendetwas gehört hatte. Sie schaute sich um und erblilckte einen Fuchs, der auf der Jagd war. Er hielt Ausschau nach Beite und kam dabei dem Versteck der Kaninchen immer näher... Sonja schreibt: Mimi wurde ängstlich und weckte Luna gleich mit einem lauten Klopfen mit den Hinterpfötchen auf. "Luna, da ist was! Ich glaube, ein Fuchs kommt unserem Busch immer näher! Schnell, pack deine Jungen zusammen, wir müssen flüchten!" Luna war sofort hellwach und als die Mütter ihre Kleinen aufgeweckt und zusammengesammelt hatten, schlichen sie auf der anderen Seite unter dem Busch hervor und hoppelten dicht beieinander einen unbekannten Weg weiter. Lena schreibt: Plötzlich hörten sie ein Geräusch. Voller Panik rannten sie los und als Mimi schnaufend Pause machen wollte, stellte sie fest, dass sie Luna und ihre Kinder verloren hatte... Sonja schreibt: Mimi wurde ganz blass am Näschen bei dem Gedanken, nun ganz alleine zu sein. Und wo waren bloß ihre drei Lieblinge und ihre Freundin mit den Kindern? "Ohnein, was mache ich jetzt?" dachte sie zitternd. "Ich muss sie wieder finden!" Doch das war gar nicht so einfach, denn überall waren verzweigte Wege und Büsche die die Gegend unübersichtlich machten. Da hörte sie ein leises Wimmern, ganz in ihrer Nähe ... Lena schreibt: Sie folgte dem Geräusch und fand pöötzlich eines ihrer Kinder. dachte sie zumindest. Eigntlich war es Lunas Kind, das ihrem so ähnlich sah... Sonja schreibt: Mimi dachte, dass es ihr Junges wäre und sagte zu dem Kleinen: "Ach bin ich froh, dass ich dich gefunden habe! Hoffentlich ist den anderen nichts zugestoßen! Weißt du, wo deine beiden Geschwister, Luna und ihre Kinder sind?" Das kleine Kaninchen war aber zu schüchtern um ihr zu antworten. So machte sich Mimi mit ihm auf den Weg, um die Verschwundenen z suchen ... Lena schreibt: Luna lief inzwischen mit den anderen Kindern in Richtung Osten. Auch sie machte sich Sorgen um Mimi und "Mimis" Kind, dass sie auf dem Weg verloren hatte. Doch sie traute sich nicht, umzukehren, weil sie zu viel Angst vor der Kaninchenpest hatte. Sonja schreibt: Beide Mütter wurden auf dem Weg immer erschöpfter. Luna hoppelte mit der ganzen Kaninchengruppe, denn sie musste auch Mimis Kinder mit versorgen, da Mimi und "deren Kleines" ja verschwunden waren. Lena schreibt: Schließlich blieb Luna erschöpft stehen und seufzte: "Ich kann nicht mehr! Lasst uns mal Pause machen. Ich glaube hier ist es sicher, vielleicht können wir hier ein paar Tage bleiben..." aless schreibt: bäbäbäbbäbäbb |